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Eine '''Tiefgarage''' bzw. '''Rampengarage''', in der Schweiz auch '''Autoeinstellhalle''', ist ein Abstellplatz für Fahrzeuge ? in der Regel für ? unterhalb der Erdoberfläche.

Eine Tiefgarage in einfacher Form ist eine im Kellerbereich eines Hauses, das über eine Einfahrmöglichkeit mit einer geeigneten Steigung ausgestattet ist (sog. Einliegergarage). Zumeist jedoch versteht man unter einer Tiefgarage einen mit mehreren ausgestatteten unterirdischen . Für das Abstellen eines Fahrzeuges in öffentlichen Tiefgaragen muss normalerweise eine Parkgebühr entrichtet werden. Tiefgaragen werden oft unterhalb von n erstellt, um hohe Grundstückskosten für notwendige Ersatzstellflächen für Fahrzeuge oberhalb der Erdoberfläche zu umgehen. Eine Tiefgarage kann sich jedoch auch unter einer Grünanlage oder unterhalb eines es befinden. Die baulichen Anforderungen einer Tiefgarage sind in der festgehalten. Jedes deutsche Bundesland außer Berlin hat eine eigene Verordnung.

Mit zunehmender Verkehrsdichte traten in den 1950er Jahren erstmals Parkplatzschwierigkeiten auf. In der 8/1956, S. 316.</ref>

Ausstattung

Nicht selten verfügen Tiefgaragen über mehrere e unterhalb der Erdoberfläche, so genannte s, die gewöhnlich über Auffahrrampen und erreicht werden. In der Regel sind ein oder mehrere Treppenhäuser sowie Notausgänge vorhanden.
Sonderform:

Bei kleinen und einstöckigen Tiefgaragen kann der Zugang häufig auch über einen Fußweg oder eine Treppe neben der Auffahrrampe erfolgen. Aus Sicherheitsgründen werden die meisten öffentlichen Tiefgaragen per überwacht. In modernen Anlagen ist zudem meistens eine Belegungserkennung installiert, die den Benutzern anzeigt, wie viele Parkplätze noch frei sind. Diese ist oft auch mit einem verbunden. In manchen Tiefgaragen gibt es spezielle ; diese befinden sich häufig an gut einsehbaren Stellen, meistens in der Nähe von Treppenhäusern und Aufzügen, oder in der Nähe des Wachpersonals und sind meistens besonders gut durch Videokameras überwacht.

Gelegentlich sind Tiefgaragen mit sogenannten Multiparkern ausgerüstet. Es gibt die verschiedensten Arten von Multiparkern, für die verschiedensten Anforderungen, die aus einem Stellplatz mindestens zwei machen. Das Parken auf einen Multiparker bezeichnet man als Multiparking.

Sicherheitsmaßnahmen

Um eine zu hohe Abgasbelastung, besonders in den unteren Geschossen zu vermeiden (Gefahr einer vergiftung), sind Lüftungsschächte mit en vorhanden.

Meistens wird von den n und den eine sowie eine gefordert. Im Falle eines Brandes müssen die Rauchgase schnell abziehen können. Deshalb sind gegebenenfalls spezielle Rauchabzüge einzubauen.
e müssen klar und deutlich ausgeschildert sein. Für Fluchtwege und muss eine vorhanden sein.

Tiefgaragen als Schutzräume

Besonders in den 1960er und 1970er Jahren wurden ? wie in ? Tiefgaragen zusätzlich als , sogenannten Mehrzweckanlagen ausgelegt, die im Falle eines Krieges dem Schutze der Bevölkerung dienen sollen. Diese Mehrzweckanlagen sind meistens an dickwandigen Türen mit Spezialverriegelung zu erkennen, die sich an den Parkdeckzugängen befinden. Durch spezielle Dichtungen und Belüftungssysteme kann ein zeitlich begrenzter Schutz gegen durch n, bei älteren Anlagen auch gegen bis mehrere Druck erreicht werden.
Nach § 7 gesetz gilt für bestehende Anlagen in Deutschland ein grundsätzliches Veränderungsverbot.

Weitere Nutzungen

Die Tiefgarage unter dem Interspar-Kaufhaus, Graz, Wienerstraße wird an Sonntagen bei nassem oder kaltem Wetter als Ausweichraum für einen Flohmarkt genutzt, der sonst am Parkplatz davor läuft.

Im Parkhaus des Spar-EKZ Citypark, Graz, Lazarettgürtel fanden um 2010/2022 Kurse für statt.

In der Tiefgarage des Kaufhauses , Graz, Sackstraße fand erstmals 2023 und April 2024 wieder ein Jodeltreffen statt.

Weblinks

  • orf.at, 14. Juli 2016

Einzelnachweise